- Übertragung der kommunalen Anteile an Thüga Energie vorgesehen
- Synergien heben und Kosteneffizienzen sichern
- EWD-Marke bleibt bestehen
- Vertriebliche Strukturen werden zukunftsfähig
Die Energiewerke Dannstadter Höhe GmbH (EWD) soll für die Zukunft neu aufgestellt werden. Vorgesehen ist, dass die Thüga Energie GmbH zum 1. Januar 2027 die bislang von der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim gehaltenen Anteile an der EWD übernimmt. Damit soll die EWD künftig vollständig unter dem Dach der Thüga Energie stehen. Mit diesem Schritt werden Synergien in den vertrieblichen und operativen Prozessen gehoben und eine nachhaltige Kosteneffizienz sichergestellt.
„Ich freue mich, dass der Gemeinderat grünes Licht für die Übertragung der kommunalen Anteile gegeben hat. Es war uns ein Anliegen für unsere Kunden eine zukunftsfähige Lösung zu schaffen. Seit der Gründung der EWD sind die Anforderungen an Energievertriebe gestiegen – insbesondere bei Digitalisierung, Marktkommunikation und neuen Tarifmodellen“, sagt Walter Schmitt, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim.
Vertriebliche Strukturen werden weiterentwickelt
Seit der Gründung der EWD Ende 2021 haben sich die Anforderungen an Energievertriebe nochmals deutlich verändert. So ist eine deutliche Zunahme an Komplexität in der Systemlandschaft und den Vertriebsprozessen zu nennen. Hierzu zählen bspw. die Tarifgestaltung, eine veränderte Marktkommunikation, der 24h Lieferantenwechsel oder neue Anforderungen an die Abrechnung. Für die Umsetzung dieser Änderungen sind umfangreiche Anpassungen der IT-Systeme und Prozesse erforderlich.
Auch die Anforderungen rund um neue Tarifmodelle und intelligente Messsysteme sind hinzugekommen. Seit 2025 müssen Stromlieferanten dynamische Tarife anbieten. Parallel wird der Rollout intelligenter Messsysteme weiter vorangetrieben. Damit entstehen zusätzliche Anforderungen an Tarifgestaltung, Abrechnung, Datenverarbeitung und Kundenkommunikation.
Diese Entwicklung erhöht den technischen, regulatorischen und organisatorischen Aufwand für Energievertriebe. Mit der geplanten Übertragung der kommunalen Anteile sollen deshalb bestehende Systeme und Strukturen der Thüga Energie künftig noch stärker und sehr viel wirksamer genutzt werden. Ziel ist es, Prozesse zu bündeln, Synergien zu schaffen, Systemkosten zu reduzieren und die vertrieblichen Strukturen der EWD langfristig effizient und skalierbar aufzustellen.
„Wir entwickeln die EWD weiter und schaffen damit die Voraussetzungen für eine langfristig zukunftsfähige Struktur. Die Zusammenarbeit im Netzbereich zwischen der Thüga und der Verbandsgemeinde zeigt bereits welche Vorteile entstehen, wenn das operative Geschäft auf die Systeme und Prozesse der ThügaNETZE zurückgreifen kann. Dieses Prinzip operativer Synergie wir nun auch im Vertrieb möglich. Durch die Übertragung der Anteile werden wir den Kunden der EWD künftig den Zugang zur leistungsfähigen Systemlandschaft der Thüga Energie ermöglichen und dadurch vorhandene Kompetenzen und Strukturen noch besser nutzen und miteinander verbinden.“, sagt Christoph Raquet, Geschäftsführer der Thüga Energie GmbH.
EWD bleibt als Marke bestehen
Für die Kunden soll die Weiterentwicklung vor allem im Hintergrund stattfinden. Die EWD bleibt als Marke erhalten, ebenso die persönliche Beratung in Schifferstadt.
„Für unsere Kunden bleibt die EWD die EWD. Gleichzeitig werden die Prozesse effizienter und die Strukturen leistungsfähiger. An den Verträgen ändert sich nichts – Inhalte, Konditionen und Laufzeiten bleiben unverändert.“, sagt Sebastian Körner, Geschäftsführer der Energiewerke Dannstadter Höhe GmbH.
Erfolgreiche Zusammenarbeit im Netz als Vorbild
Die Weiterentwicklung des Vertriebs knüpft an die langjährige Zusammenarbeit im Netzbereich an. Dort besteht bereits seit über zehn Jahren eine erfolgreiche Kooperation mit der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, die sich zu einem festen Bestandteil der regionalen Energieinfrastruktur entwickelt hat. In dieser Zeit wurden mehr als 11 Millionen Euro in die Netzinfrastruktur investiert.
Mit der vorgesehenen Neuordnung soll nun auch der Vertrieb auf eine langfristig tragfähige und skalierbare Grundlage gestellt werden. Die Übertragung der kommunalen Anteile soll zum 1. Januar 2027 umgesetzt werden. Die EWD bleibt dabei als Marke und regionaler Ansprechpartner bestehen.
Hintergrund der Zusammenarbeit
Die Energiewerke Dannstadter Höhe GmbH (EWD) wurden 2021 von der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim und der Thüga Energie gegründet. Vorausgegangen war Anfang 2021 die Übernahme des Kundenservice und der Abrechnung für die rund 4.700 Haushalts- und Industriekunden durch die Thüga Energie als Dienstleister. Im November 2021 wurde die EWD gegründet. Die Thüga Energie hält seitdem 51 Prozent der Anteile, die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim 49 Prozent und die Thüga Energie übernimmt die Betriebsführung.
Energiewerke Dannstadter Höhe werden für die Zukunft neu aufgestellt
- Übertragung der kommunalen Anteile an Thüga Energie vorgesehen
- Synergien heben und Kosteneffizienzen sichern
- EWD-Marke bleibt bestehen
- Vertriebliche Strukturen werden zukunftsfähig
Dannstadt-Schauernheim/Schifferstadt, 2.10.2026. Die Energiewerke Dannstadter Höhe GmbH (EWD) soll für die Zukunft neu aufgestellt werden. Vorgesehen ist, dass die Thüga Energie GmbH zum 1. Januar 2027 die bislang von der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim gehaltenen Anteile an der EWD übernimmt. Damit soll die EWD künftig vollständig unter dem Dach der Thüga Energie stehen. Mit diesem Schritt werden Synergien in den vertrieblichen und operativen Prozessen gehoben und eine nachhaltige Kosteneffizienz sichergestellt.
„Ich freue mich, dass der Gemeinderat grünes Licht für die Übertragung der kommunalen Anteile gegeben hat. Es war uns ein Anliegen für unsere Kunden eine zukunftsfähige Lösung zu schaffen. Seit der Gründung der EWD sind die Anforderungen an Energievertriebe gestiegen – insbesondere bei Digitalisierung, Marktkommunikation und neuen Tarifmodellen“, sagt Walter Schmitt, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim.
Vertriebliche Strukturen werden weiterentwickelt
Seit der Gründung der EWD Ende 2021 haben sich die Anforderungen an Energievertriebe nochmals deutlich verändert. So ist eine deutliche Zunahme an Komplexität in der Systemlandschaft und den Vertriebsprozessen zu nennen. Hierzu zählen bspw. die Tarifgestaltung, eine veränderte Marktkommunikation, der 24h Lieferantenwechsel oder neue Anforderungen an die Abrechnung. Für die Umsetzung dieser Änderungen sind umfangreiche Anpassungen der IT-Systeme und Prozesse erforderlich.
Auch die Anforderungen rund um neue Tarifmodelle und intelligente Messsysteme sind hinzugekommen. Seit 2025 müssen Stromlieferanten dynamische Tarife anbieten. Parallel wird der Rollout intelligenter Messsysteme weiter vorangetrieben. Damit entstehen zusätzliche Anforderungen an Tarifgestaltung, Abrechnung, Datenverarbeitung und Kundenkommunikation.
Diese Entwicklung erhöht den technischen, regulatorischen und organisatorischen Aufwand für Energievertriebe. Mit der geplanten Übertragung der kommunalen Anteile sollen deshalb bestehende Systeme und Strukturen der Thüga Energie künftig noch stärker und sehr viel wirksamer genutzt werden. Ziel ist es, Prozesse zu bündeln, Synergien zu schaffen, Systemkosten zu reduzieren und die vertrieblichen Strukturen der EWD langfristig effizient und skalierbar aufzustellen.
„Wir entwickeln die EWD weiter und schaffen damit die Voraussetzungen für eine langfristig zukunftsfähige Struktur. Die Zusammenarbeit im Netzbereich zwischen der Thüga und der Verbandsgemeinde zeigt bereits welche Vorteile entstehen, wenn das operative Geschäft auf die Systeme und Prozesse der ThügaNETZE zurückgreifen kann. Dieses Prinzip operativer Synergie wir nun auch im Vertrieb möglich. Durch die Übertragung der Anteile werden wir den Kunden der EWD künftig den Zugang zur leistungsfähigen Systemlandschaft der Thüga Energie ermöglichen und dadurch vorhandene Kompetenzen und Strukturen noch besser nutzen und miteinander verbinden.“, sagt Christoph Raquet, Geschäftsführer der Thüga Energie GmbH.
EWD bleibt als Marke bestehen
Für die Kunden soll die Weiterentwicklung vor allem im Hintergrund stattfinden. Die EWD bleibt als Marke erhalten, ebenso die persönliche Beratung in Schifferstadt.
„Für unsere Kunden bleibt die EWD die EWD. Gleichzeitig werden die Prozesse effizienter und die Strukturen leistungsfähiger. An den Verträgen ändert sich nichts – Inhalte, Konditionen und Laufzeiten bleiben unverändert.“, sagt Sebastian Körner, Geschäftsführer der Energiewerke Dannstadter Höhe GmbH.
Erfolgreiche Zusammenarbeit im Netz als Vorbild
Die Weiterentwicklung des Vertriebs knüpft an die langjährige Zusammenarbeit im Netzbereich an. Dort besteht bereits seit über zehn Jahren eine erfolgreiche Kooperation mit der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, die sich zu einem festen Bestandteil der regionalen Energieinfrastruktur entwickelt hat. In dieser Zeit wurden mehr als 11 Millionen Euro in die Netzinfrastruktur investiert.
Mit der vorgesehenen Neuordnung soll nun auch der Vertrieb auf eine langfristig tragfähige und skalierbare Grundlage gestellt werden. Die Übertragung der kommunalen Anteile soll zum 1. Januar 2027 umgesetzt werden. Die EWD bleibt dabei als Marke und regionaler Ansprechpartner bestehen.
Hintergrund der Zusammenarbeit
Die Energiewerke Dannstadter Höhe GmbH (EWD) wurden 2021 von der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim und der Thüga Energie gegründet. Vorausgegangen war Anfang 2021 die Übernahme des Kundenservice und der Abrechnung für die rund 4.700 Haushalts- und Industriekunden durch die Thüga Energie als Dienstleister. Im November 2021 wurde die EWD gegründet. Die Thüga Energie hält seitdem 51 Prozent der Anteile, die Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim 49 Prozent und die Thüga Energie übernimmt die Betriebsführung.